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Kinder haften für ihre Eltern

Solange die Eltern rüstig sind, können die Kinder dem Konsum frönen. Fehlt später das Geld für die Pflege ... weiter

Arbeitsmarkt Schweiz - Grenzgänger nicht stärker gefährdet Drucken E-Mail

60000 Grenzgänger verdienen ihren Lebensunterhalt in der Schweiz, allein 30000 aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut. Wie wirkt sich die Krise auf die Schweiz und ihr Arbeitsplätze aus?

Auch bei den Eidgenossen gab es Rekordeinbrüche im Export, in der Industrie und bei Luxuswaren wie Uhren und Schmuck. Die jüngsten Beschäftigungprognosen der Regierung zeichnen ein nochmals trüberes Bild der Lage. Für 2009 könnte die Arbeitslosigkeit 3,8 Prozent erreichen, im Jahr 2010 im Schnitt katastrophale 5,5 Prozent. Allerdings attestiert das Wirtschaftsinstitut BAK der Region Basel deutlich bessere Werte: Während landesweit das Bruttoinlandsprodukt um 2,1 Prozent absacken soll, sollen es in Basel nur 0,7 Prozent sein. Stabilisierend wirkt hier die „relativ konjunkturresistente Life-Sciences-Industrie“. Doch auch in Basel ist die Arbeitslosigkeit gestiegen: auf 3,8 Prozent (0,9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahresmonat), ebenso in Baselland (3,5 Prozent, plus 1,4).

Norbert Sedlmair von der Arbeitsagentur Lörrach sieht für die deutschen Grenzgänger gute Chancen, dem Druck af dem Schweizer Arbeitsmarkt standzuhalten. „Mehr als zwei Drittel von ihnen sind gut qualifiziert.“ Und die Erfahrung zeige, dass deutsche Grenzgänger „deswegen selbst bei einer schlechteren Arbeitsmarktsitation nicht zu den vorrangig Entlassenen gehören. Die Arbeitslosigkeit unter deutschen Grenzgängern hat in der Vergangenheit nie überproportional zugenommen“. RAZ

 

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